Hintergrund der Arbeit:
Das Ende der IPv4-Ära wird schon längere Zeit prognostiziert und seit ein paar Wochen ist nun offiziell keine IPv4-Adresse mehr verfügbar.
Abhilfe sollte das seit Jahren propagierte IPv6 schaffen, das mit seinem stark erweiterten Addressraum für Adressen in Hülle und Fülle sorgt.
Auch das Leibniz Rechenzentrum (LRZ) hat mit der MWN-weiten Umstellung auf eine Dual-Stack-, also IPv4/IPv6-Umgebung begonnen, welche 2013
vollständig abgeschlossen sein soll. Problematisch ist, dass einige, derzeit am LRZ eingesetzte Security-Monitoring Werkzeuge IPv6 nicht
unterstützen.
Ziel der Arbeit:
Im Rahmen dieser Diplom-/Master-Adrbeit soll untersucht werden, welche neuen Risiken (z.B. neue, IPv6-spezifische Angriffe) diese Umstellung birgt und
welche bisher berücksichtigte Probleme/Gefährdungen durch die Umstellung minimiert werden oder komplett wegfallen. Desweiteren ist zu prüfen,
inwieweit die IPv6-Unterstützung in vorhandenen Monitoring-Werkzeugen nachgerüstet werden kann und falls dies möglich ist, diese Unterstützung
zu implementieren. Interessant für das LRZ ist zudem die Untersuchung getunnelten IPv6-Verkehrs, insbesondere Teredo-Traffic, welche Risiken
sich hieraus ergeben und welche (spezifischen) Gegenmaßnahmen man einleiten sollte.
Aufgabensteller:
Priv. Doz. Dr. H. Reiser
Anforderungen:
IPv6, IPv4, Network Security, SQL, XML
Dauer der DA/MA: 6 Monate
Anzahl Bearbeiter: 1
Betreuer: