Evaluation des TUM-Trouble Ticket Systems als Ersatz für bestehende lokale Konfigurationsmanagementdatenbanken
Hintergrund und Motivation:
An der TU München wurde im Rahmen des Projektes IntegraTUM eine
integrierte Supportstruktur nach ITIL-Konzepten eingeführt. ITIL (IT
Infrastructure Library) ist ein weltweiter De-facto-Standard im Bereich
IT Service Management (ITSM). Er beinhaltet eine umfassende
Dokumentation zur Planung, Erbringung und Unterstützung von
IT-Serviceleistungen. Ein Prozess zur Unterstützung der IT Benutzer ist
u.a. das Incident Management, welches das Ziel hat, die Unterbrechung
von Geschäftsprozessen im Falle von Störungen für die Benutzer so gering
wie möglich zu halten. Unterstützt wird das Incident Management der TUM
auf technischer Ebene durch das Werkzeug OTRS (Open source Ticket
Request System).
OTRS ist ein Ticketsystem auf open source Basis, welches es erlaubt, Benutzeranfragen kanalisiert zu bearbeiten, auch wenn die Supportmitarbeiter in verschiedenen Organisationseinheiten angesiedelt sind.
Mittlerweile gibt es von diesem Werkzeug eine an den ITIL-Konzepten angelehnte Erweiterung für das Konfigurations-Management.
An der TUM sind derzeit eigene Entwicklungen im Einsatz, die rudimentär den Ansprüchen des Konfigurationsmanagements entsprechen.
Mittlerweile gibt es von diesem Werkzeug eine an den ITIL-Konzepten
angelehnte Erweiterung für das Konfigurations-Management.
An der TUM sind derzeit eigene Entwicklungen im Einsatz, die rudimentär den Ansprüchen des Konfigurationsmanagements entsprechen.
Ziel der Arbeit:
Im Rahmens dieses FOPRAs/SEPs sollen die Inhalte dieser bereits im Einsatz befindlichen lokalen Konfigurationsmangementdatenbanken untersucht und ein Datenmodell entworfen werden.
Anschliessend soll evaluiert werden, ob die ITSM-Erweiterung von OTRS geeignet ist, die Inhalte der bestehenden Konfigurationsmanagementdatenbanken abzubilden und welche Erweiterungen ggf. notwendig sind.